Muskelschmerzen treppensteigen luftnot

Zur allgemeinen Untersuchung gehören in der Regel Lungenfunktionsprüfung und EKG (Elektrokardiogramm, Aufzeichnen der Herzaktionen).Mögliche Symptome der akuten Herzschwäche sind schwere Atemnot und Husten, der Atem kann „brodelnd“ klingen.Auf Lufthunger reagiert der Mensch mit verstärktem und beschleunigtem Atmen und befürchtet vielleicht sogar zu ersticken.Zu Dyspnoe führen nicht nur Erkrankungen der Lunge und der Atemwege, sondern auch anderer Organe oder Organsysteme. Vom Brustkorb, den Lungen oder Bronchien ausgehend Hinweise auf die Ursache geben Begleitsymptome wie Husten, Blut im ausgehusteten Schleim, Schmerzen im Brustkorb und allenfalls deren Verstärkung beim Atmen, Engegefühl in der Brustgegend, Herzrasen oder hohes Fieber usw.Weiterführende Informationen bringen Echokardiogramm (Ultraschalluntersuchung des Herzens), Blutuntersuchungen, Röntgen, Computertomographie (CT) oder Bronchoskopie (Lungenspiegelung) usw.Ansonsten wird forciertes Atmen fast immer als Dyspnoe empfunden.Dazu gibt es verschiedene Skalen, die folgende stützt sich auf Empfehlungen der WHO ab: Aufrechte Körperhaltung, Sitzen oder halbsitzende Position im Bett und das Entfernen beengender Kleider erleichtern das Atmen. Kontinuierlich zunehmende Atemnot erfordert ärztliche Abklärung. Akut einsetzende, schwere Atemnot verbunden mit Angst und Schmerzen ist ein Notfall.Ähnlich wie bei Schmerzen sind die körperliche Reaktion und das subjektive Empfinden des Schweregrads individuell unterschiedlich.

Objektiv messen lassen sich nur Auswirkungen und einige Ursachen von Dyspnoe (Atemnot), wie verminderter Sauerstoffgehalt im Blut oder Lungenfunktionsstörungen.Sie richtet sich – soweit möglich – nach den Ursachen. Zur Bekämpfung von beängstigender Atemnot können bei Bedarf Medikamente verordnet werden, die das Zentralnervensystem dämpfen.Das subjektive Empfinden lässt nicht in jedem Fall Rückschlüsse auf den Schweregrad der Erkrankung zu.Da verschiedene Krankheiten mit Atemnot einhergehen, gibt es entsprechend unterschiedliche Möglichkeiten der Prophylaxe, die von der auslösenden Krankheit abhängen.Bei grosser körperlicher Anstrengung gesunder Menschen ist die Atmung normalerweise beschleunigt, meist besteht aber kein Eindruck von „echter Luftnot“, es sei denn bei Trainingsmangel.


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