Hüftarthrose mit 32 öffnungszeiten

„Die Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, durch die der Knorpel fortschreitend und irreparabel beschädigt wird.“ Mehr als 80 Prozent der über 70-Jährigen wiesen arthrotische Veränderungen der Gelenke auf.Meistens muss der Patient sein Alltagsverhalten modifizieren. Die Folge: starke bis unerträgliche Schmerzen und große Beeinträchtigungen der Bewegungsfähigkeit. Medizinforum unserer Zeitung in Zusammenarbeit mit dem St.-Antonius-Hospital stand nun am Dienstagabend im vollbesetzten Talbahnhof unter der Überschrift „Gelenkverschleiß – was tun? Klaus Geller, dem Chefarzt im (Un-)Ruhestand Werner Birtel, den beiden Chefärzten der Klinik für Unfall- und Orthopädische Chirurgie am St.-Antonius-Hospital Dr. Ture Wahner sowie Oberarzt Norbert Schallenberg vom Euregio-Rehazentrum Eschweiler Spezialisten über das Erscheinungsbild und die Folgen des Gelenkverschleißes sowie über die unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten.Für „Umstellungsoperationen“ bei X- oder O-Beinen sei die Voraussetzung, dass es sich um einen relativ jungen Patienten mit einem beschränkten Knorpelschaden handele.Ture Wahner erläuterte operative Therapiemöglichkeiten bei der Kox-(Hüftgelenk) sowie der Gonarthrose (Kniegelenk).Ein Knorpelschaden führt zu Entzündungen, dieser verleitet die Person zu einer Schonhaltung, diese führt zu Bewegungsmangel und daraus erfolgt wiederum eine Mangelernährung des Knorpels, der Bewegung benötigt, um sich zu ernähren“, erläuterte der Orthopäde.„Ziel der Therapie ist die Schmerzreduktion sowie der Erhalt der Mobilität, wobei Arthrosen nicht in erster Linie mit Operationen zu behandeln sind“, so Dr. An erster Stelle stehe immer die Aufklärung des Patienten. Die Forschung geht zwar voran, tut dies aber langsam. Zu den höchsten Hindernissen auf diesem Weg zählen die Arthrosen, die häufig die Gelenke an den Hüften, den Knien, den Schultern sowie an den Händen und der Wirbelsäule befallen. „Es muss klar gesagt werden, dass Arthrosen häufig dem Alter geschuldet sind. Nämlich den Schmerz bekämpfen, ihn zumindest lindern und ihn manchmal sogar ganz loswerden“, erklärte Dr.Eine Sportberatung ist zu empfehlen.“ Weitere Therapieformen seien unter anderem elektrische Ströme, Kälte- und Wärmetherapie, Muskelaufbautraining, Haltungsschulung und Akkupunktur.Informierten über den Gelenkverschleiß und die Möglichkeiten, dessen Folgen durch unterschiedlichste Therapieformen zu bekämpfen: Norbert Schallenberg, Dr. Klaus Geller das Krankheitsbild und dessen konservative Behandlungsmethoden vorstellte.Größter Risikofaktor sei neben dem Alter das Übergewicht.


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