Essensplan chefkoch magazin

Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Heilfasten nicht uneingeschränkt als Methode zum Abnehmen.Medizinisch gesehen ist das eigentlich unnötig, denn der Körper baut Stoffwechselprodukte selbst ab – etwa über Leber, Niere, Darm und Haut.Das bedeutet: Einige Tage lang komplett auf feste Nahrung zu verzichten und nur Wasser und Tee zu trinken, um den Körper dadurch zu reinigen. So beginnt etwa im Christentum die Fastenzeit traditionell am Aschermittwoch und dauert 40 Tage, auch im Islam begehen Gläubige den Fastenmonat Ramadan.Wer Heilfasten ausprobieren möchte, hat verschiedene Modelle für seine persönliche Fastenkur zur Auswahl. Eine der bekanntesten Formen ist das Heilfasten nach Buchinger: Man ernährt sich mehrere Tage nur von Tee, Säften und Gemüsebrühe.Doch die meisten, die sich einer Fastenkur unterzogen haben, berichten von einem gesteigerten Wohlbefinden oder sogar Glücksgefühlen.Und beim Molke-Fasten wird – wenig überraschend – Molke für einige Tage zum Grundnahrungsmittel.Fasten kann positive Auswirkungen haben – auf Körper und Seele.Viele Menschen möchten fasten, um schnell und am besten ohne Sport Pfunde zu verlieren.Alle Modelle für Heilfasten, von Buchinger bis zum Molkefasten, haben eines gemeinsam: Wichtig ist es, während des Fastens genug zu trinken und sich mit ausreichend Mineralstoffen zu versorgen, etwa durch reichhaltige Suppen oder Säfte.Der ganzheitliche Ansatz von Buchinger sieht etwa mehr Bewegung und eine Umstellung der Ernährung vor – und damit ist der Ansatz von Buchinger aus dem 20. Inzwischen haben sich noch weitere Varianten des Fastens entwickelt.Denn vorsicht: Der Jojo-Effekt droht, da der Körper nach dem Fasten seine Energiereserven wieder auffüllt.Basenfasten hingegen ist weniger radikal, hierbei verzichtet man auf tierische Nahrungsmittel, darf aber pflanzliche Produkte essen.Unabhängig vom religiösen Hintergrund entscheiden sich viele Menschen dazu, einmal im Jahr zu fasten. Und was verbirgt sich genau hinter dem Heilfasten nach Buchinger oder dem Basenfasten? Der Ursprung des Fastens liegt in den verschiedenen Religionen.Durch den kompletten oder teilweisen Verzicht auf feste Nahrung möchten Fastende ihrem Körper etwas Gutes tun und so Schadstoffe loswerden, die sich mit der Zeit im Körper angereichert haben.

Tatsächlich kann man mit Heilfasten abnehmen, wenn man es als Ernährungsumstellung begreift, die auch nach dem Abnehmen noch den Alltag einfließt.Dabei soll das Heilfasten nach Buchinger nicht eine schnelle Diät sein, sondern vielmehr eine nachhaltige Umstellung der gesamten Lebensführung bewirken.Immer mehr jedoch hat sich das Fasten von der Religion und dem Gebot der Enthaltsamkeit gelöst – heute gönnt man sich und seinem Körper Heilfasten, unabhängig vom Glauben.Etwa wenn das Fasten als Startschuss in ein gesünderes Leben oder als Auftakt zu einer Ernährungsumstellung verstanden wird.Deshalb spricht man oft auch von "Entschlacken" oder "Entgiften".


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