Dfine wirbelsäule

Heute gibt es das Verfahren in zwei Ausprägungen; substanzzerstörende (bspw. 4 mm jeweils Ballons in den gebrochenen Wirbel eingeführt.Im herkömmlichen Verfahren werden dabei ein oder zwei Ballone eingeführt, mit Kontrastmittel aufgefüllt und dadurch die umliegende Spongiosa zerquetscht.Durch Auffüllen der Ballone mit einem Kontrastmittel wurde anschließend der zusammengebrochene Wirbel teilweise aufgerichtet, jedoch zum Preis der Verdrängung gesunder/ intakter Spongiosa.Im direkten Vergleich der anhaltenden Schmerzbefreiung (VAS nach 6 Monaten nach der OP in mm) sowie der Extravasat-Rate (in %) von alter substanzzerstörenden Ballon-Technik (73,0 mm/ 27,8 %) und neuer knochenschonender Vorgehensweise mittels Radiofrequenz (59,2 mm/ 6,1 %) zeigt sich die überlegene Sicherheit der neuen Technik – für Patient und Operateur.Dies dient der gleichmäßigeren Zementverteilung sowie Verzahnung von Wirbelkörperstruktur und Knochenzement.Anschließend wurde der Wirbel fixiert, indem in die entstandene (Ballon)-Höhle ein Knochenzement eingespritzt wird, der innerhalb weniger Minuten aushärtet und damit den gebrochenen Wirbel stabilisiert. verbleiben neben dem Knochenzement, andere Implantate wie Container, Stents, etc. Substanzerhaltende Techniken benötigen in der Regel lediglich einen monopedikulären (= einseitigen) Zugang zum gebrochenen Wirbelkörper.Hinsichtlich des Sicherheitsaspekts bietet die RFK den Vorteil eines gesichert geringeren Anteils an Zementextrusionen unter der Operation.“).Eine Durchführung in Lokalanästhesie ist möglich, häufiger wird die Operation in Narkose durchgeführt.Der sehr hochvisköse, per Radiofrequenz aktivierte Zement wird durch eine spezielle Kanüle in das minimal-invasiv präparierte Wirbelkörperinnere eingebracht.Gleichzeitig erfolgt stempelartig eine weitere Aufrichtung des Wirbelkörpers.Bei kontinuierlicher und instrumentell gesteuerter Befüllung mit 1,3 ml/min ergibt sich eine sehr gute Zementfüllung und sehr hohe Verzahnung mit der vitalen Spongiosa.


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