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Er könne sich vorstellen, dass der große Raum auch geteilt wird, sagte Konsistorialpräsident Ulrich Seelemann. Damit würde Raum etwa für muslimische Gläubige frei, die am Flughafen beten wollen.Medienberichten zufolge plant der Betreiber einen rund 120 Quadratmeter großen Raum der Stille ohne besondere religiöse Prägung und Nebenräume.Der künftige Hauptstadtflughafen soll nach dem früheren Bundeskanzler Willy Brandt benannt werden und geht voraussichtlich im Oktober 2011 in Betrieb. Mit einem Festgottesdienst wird am Samstag in Detmold der neue Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche, Martin Dutzmann, in sein Amt eingeführt.Damit gehe «einer der letzten einer Generation, die ihre Sache mit protestantischem Arbeitsethos angehen», sagt der künftige Generalsekretär des Reformierten Bundes, Jörg Schmidt.Der EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber würdigte Noltensmeiers «unverwechselbare Formulierungskunst», mit der er «dem reformatorischen Glauben verbindlich und offen zugleich Ausdruck» verleihe.Nach neun Jahren an der Spitze der lippischen Kirche wird Noltensmeier am Samstag in Detmold in den Ruhestand verabschiedet. Im neuen Großflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) soll nach dem Willen der beiden großen Kirchen anstatt eines allgemeinen Raums der Stille ein christlich geprägter Andachtsraum eingerichtet werden.Christlich geprägte Andachtsräume oder Kapellen gibt es den Angaben zufolge an zehn großen Flughäfen in Deutschland mit Ausnahme des Flughafens Düsseldorf, wo ein Raum der Stille zum Verweilen einlädt. Der 49-jährige Remscheider Superintendent war vor einer Woche zum Nachfolger von Gerrit Noltensmeier (64) gewählt worden, der am Samstag in den Ruhestand verabschiedet wird.Der Theologe lasse sich «in seiner Arbeit von der Nähe zu den Menschen und von der Bindung an das Evangelium, vom Ergriffensein durch Christus selbst leiten», erklärte Huber in Hannover.Noltensmeier stand seit 1996 an der Spitze von rund 200.000 Protestanten in 71 reformierten und lutherischen Gemeinden. Seine geschliffenen und gehaltvollen Reden, für die er in aller Regel kein Manuskript braucht, haben dem evangelischen Theologen weit über die Grenzen seiner kleinen Lippischen Landeskirche hinaus Achtung und Gehör verschafft.Neben einem Andachtsraum seien zudem Gesprächs- und Büroräume für die Seelsorger notwendig.Angesichts laufender Gespräche mit dem Flughafenbetreiber wollten sich Sterzinsky und der Berliner evangelische Bischof Markus Dröge nicht auf ein endgültiges Konzept für die Betreuung von Fluggästen und Mitarbeitern am Flughafen festlegen.Mit unverwechselbarer Formulierungskunst verleihe er dem reformatorischen Glauben verbindlich und offen zugleich Ausdruck.

Huber würdigte am Mittwoch die Verdienste Noltensmeiers, der weiterhin dem Rat der EKD angehören wird.Nicht zuletzt im Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), wo der 64-Jährige als Sachwalter der Reformierten auftritt.Der westfälische Präses Alfred Buß erklärte, Noltensmeier habe sich «mit seiner theologischen Kompetenz, seiner Sorgfalt und Präzision großes Ansehen erworben», auch in der gesamten EKD. Gerrit Noltensmeier ist ein Meister des theologisch tief schürfenden Wortes.Dabei betonte Seelemann, dass in einem christlich geprägten Raum auch andere Gläubige willkommen seien.Dies entspreche dem internationalen Standard der Flughafenseelsorge, sagte Berlins katholischer Erzbischof Georg Sterzinsky am Montag vor Journalisten in der Bundeshauptstadt.


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